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Von Dannwitz zu Besuch
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Dr. Karl-Ludwig von Danwitz bei Senioren Union

15. Februar im "Café Wassermühle"

Wieder außerordentlich gut besucht war die Zusammenkunft der Senioren Union (SU) am Mittwochnachmittag, auf der der Wahlkreisabgeordnete Dr. Karl-Ludwig von Danwitz (CDU) zu Gast war.

Zunächst musste Vorsitzender Wolfgang Söhnholz wieder eine traurige Pflicht erledigen und erneut an zwei verstorbene Mitglieder erinnern: Ingrid Stepbach und Peter Dankert. Beide hatten sich viele Jahre engagiert und kompetent in die Arbeit der SU eingebracht und werden unvergessen bleiben.


Foto:    Einen Ritt durch alle Politikfelder legte der Wahlkreisabgeordnete Dr. Karl-Ludwig von     Danwitz (CDU) auf einer Veranstaltung der Senioren Union hin. (D. Breuer)

Von Danwitz, der seit 2003 den Wahlkreis im Niedersächsischen Landtag vertritt und das auch gerne weiter machen möchte, rief bei seinen Zuhörern alle Themen in Erinnerung, die in letzter Zeit auf der Tagesordnung von Regierung und Parlament gestanden haben und demnächst noch anstehen.
Ziel der CDU sei es, die Schuldenbremse auch in die Verfassung des Landes aufzunehmen. Das gehe aber nur, wenn auch die SPD dafür gewonnen werden könne. Der Doppelhaushalt, den man verabschiedet habe, hat den Vorteil, dass bis zur Landtagswahl 2013 nicht permanent Wahlkampf geführt werden müsse, sondern vordringlich Sacharbeit geleistet werden können.

Bei dieser Sacharbeit gebe es reichlich zu tun, stellte von Danwitz fest.
Auch wenn die Wirtschaftspolitik im Land beachtliche Erfolge zu verzeichnen habe, wie zum Beispiel die geringste Arbeitslosigkeit seit 20 Jahren beweise, so dürften die Anstrengungen nicht nachlassen.
Die beschlossene Neuausrichtung in der Energiepolitik erfordere weitere Maßnahmen. Der Ausbau des Netzes sei dabei eben so wichtig wie die Erschließung zusätzlicher erneuerbarer Energiequellen.
Auch mit den notwendigen Reformen  im Schul- und Hochschulbereich sei man auf dem richtigen Wege. An der Oberschule führe kein Weg vorbei und sie werde angenommen und sie wird sich bewähren. Auf die enormen Verbesserungen an den Hochschulen, die durch die Erhebung von Studiengebühren geschaffen werden konnten, darf einfach nicht verzichtet werden, auch wenn deren Abschaffung natürlich leicht gefordert werden könne. Er wies darauf hin, dass ein Studienplatz immerhin je Semester im Durchschnitt 10.000,- € an Kosten verursachen dürfte und es deshalb zugemutet werden müsse, den künftigen Akademiker mit einem verantbaren Betrag zu beteiligen.

Die Zuhörer brachten natürlich auch den örtlich aktuellen Abschiebefall zur Sprache, das Erdbeben und die Probleme im Gesundheitswesen.
Auch von Danwitz vertraut im Fall der drei von einer Abschiebung betroffenen jungen Armenier auf die sorgfältige Prüfung aller Umstände in der Härtefallkommission. Für seinen Ritt durch fast alle Politikfelder erhielt der Redner viel Beifall und überall gab es noch viel Gesprächsbedarf und genügend Stoff für Diskussionen. Die Kreismitgliederversammlung der SU findet am 29. Februar um 15 Uhr im Hotel Kaiserhof statt. Dabei  stehen auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung.


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